Nachfrage treibt Druckindustrie an: pulsationsarme Pumpen immer innovativer

//Nachfrage treibt Druckindustrie an: pulsationsarme Pumpen immer innovativer

Nachfrage treibt Druckindustrie an: pulsationsarme Pumpen immer innovativer

Tintenstrahldruck verwandelt einen schnöden Karton in ein visuell anziehendes Objekt, das die Blicke und die Aufmerksamkeit auf sich zieht: Was ist da drin? Wie erhalte ich auch so einen Karton? Das sind genau die Fragen, auf die Werbeagenturen hoffen. Für Corporate Branding sind hochwertige Druckerzeugnisse besonders wichtig. Unternehmen wie KNF stellen sich der Herausforderung und arbeiten daran, die besten OEM-Pumpen für den Einsatz in industriellen Tintenstrahldruckern zu entwickeln. Die Anforderungen an die Qualität sind auf dem Markt für 3D-Bioprinter sogar noch höher. Der große Innovationsbedarf führt dazu, dass wir mit anderen Anlagenbauern und Originalgeräteherstellern kooperieren, um die anstehenden Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.

Zuverlässig gleichmäßiger Tintenfluss 

Um die konsistent hochwertigen Druckergebnisse zu erhalten, die von der Tintenstrahlindustrie gefordert werden, ist ein zuverlässig gleichmäßiger Tintenfluss entscheidend. Immer höhere Ansprüche an längere Geräte- und kürzere Durchlaufzeiten zwingen die Gerätehersteller dazu, in Innovationen zu investieren. Mithilfe von Pumpen wird die Tinte durch das Tintenversorgungssystem bewegt: Von den Reservoirs wird die Tinte über verschieden große und lange Schläuche, Ventile, Filter, Heizelemente und Entgaser zu den Druckköpfen transportiert. Pulsation kann dabei zu unerwünschten Druckschwankungen am Druckkopf führen und den Tintenfluss im gesamten System verändern. Genau wie im stockenden Verkehr führt Pulsation zu einem unregelmäßigen Fluss, einem höheren Energieverbrauch und einem schnelleren Verschleiß der Systemkomponenten. Pulsation ist ein physikalisches Phänomen. Unsere Ingenieure arbeiten beständig daran, sie durch innovative Kombinationen aus Motoren, Materialien, Membranen und Antrieben auf ein Minimum zu reduzieren.

Schonend zu empfindlichen Tinten und Biotinten 

Pulsation verursacht steile Druckspitzen und einen Anstieg der durch das System geförderten Energie. Diese Energie und der extreme Druck können die in der Tintenstrahlindustrie verwendeten empfindlichen Tinten schädigen, etwa Tinten, die aus feinen Pigmentsuspensionen bestehen oder solche, die auf Hitze, Licht oder Feuchtigkeit reagieren. Pulsationsarme Pumpen sorgen für einen schonenden Betrieb des Tintenversorgungssystems. Sie vermeiden Druckextreme in der Flüssigkeit und reduzieren das Risiko für Schäden durch Scherkräfte. Die sanfte Pumpbewegung minimiert die Erzeugung von überschüssiger Energie und Hitze aufgrund von Kavitation. Dies trägt auch dazu bei, UV-Tinten vor vorzeitigem Aushärten oder Dunkelhärtung zu schützen. Die schonende Bewegung und die Pulsationsarmut sind besonders in der aufstrebenden 3D-Bioprintingtechnik von Bedeutung. Die empfindlichen, aus lebenden Zellen bestehenden Biotinten können durch den Schock der extremen Druckspitzen, der entsteht, wenn die Pulsation nicht kontrolliert wird, mechanisch geschädigt werden.

Besser für Gerätekomponenten

Die Hersteller von Tintenstrahldruckern verwenden für die Systeme, die in einem umkämpften Markt den Anforderungen an Qualität, Zuverlässigkeit und Lebensdauer entsprechen sollen, modernste Komponenten. Innerhalb des komplizierten Netzwerks aus Schläuchen, Filtern, Entgasern, Heizelementen, Ventilen, Druckköpfen und Steuerungen ist eine pulsationsarme Pumpe unabdingbar, um die Schwingungen des Systems zu reduzieren und den Schaden auf die empfindlichen Komponenten zu minimieren.

Die pulsationsarme Innovation von KNF

Unsere Maschinenbauingenieure haben zusammen mit Fachleuten aus der Tintenstrahlindustrie an der Entwicklung einer pulsationsarmen Pumpentechnik für den Einsatz in Tintenversorgungssystemen gearbeitet. Eine dieser Pumpen, die FP 400, verfügt über fünf Membranen, die sequenziell einen Dauerzyklus durchlaufen. Dieser Bewegungsablauf gleicht den Druck aus und führt zu einem deutlich gleichmäßigeren Pumpvorgang.

Die lineare Einstellung der Förderleistung ist ein weiteres wichtiges Merkmal der neuen Pumpe. Die Pumpe bietet eine herausragende Linearität zwischen 10 % und 100 % der Nennförderleistung.

Die FP 400 kann (je nach Modell) bis zu 5 l/min fördern. Somit bewältigt sie auch die größeren Rezirkulationsvolumina moderner Drucker, die über bis zu 36 Druckköpfe pro Farbbalken verfügen.

Dank ihrer Pulsationsarmut in Kombination mit den chemie- und abrasionsfesten Materialoptionen eignet sich die FP 400-Pumpe perfekt für eine große Zahl von Druckanwendungen. Unsere Maschinenbauingenieure arbeiten weiter an der Entwicklung neuer Pumpenlösungen, die in den sich schnell wandelnden Bereichen der Tintenstrahlindustrie und des medizintechnischen Bioprintings eingesetzt werden können.

Hier finden Sie ein kurzes Video, in dem gezeigt wird, wie die FP 400-Pumpe Pulsation und die damit zusammenhängende Blasenbildung in Flüssigkeiten vermeidet: https://www.youtube.com/watch?v=wsKrQNmL2PM

2020-05-20T09:03:17+00:008 August 2019|Inkjet|